Wärmepumpe

Wärmepumpen galten lange Zeit als nicht effektiv und zu teuer. Das hat sich geändert. Mit Zuwachsraten um die 20% in den letzten Jahren, hat sich die Wärmepumpe in der Schweiz nachhaltig auf dem Markt als ökologische und ökonomische Heizung positioniert.

Wissenswertes zum Thema Wärmepumpe

Wie funktioniert die Wärmepumpe, genau umgekehrt wie ein Kühlschrank. Eine Wärmepumpe funktioniert, indem Sie die Wärme aus der Luft, dem Erdreich oder aus dem Wasser aufnimmt, ca. 70% die restliche Energie ist Strom mit ca. 30%. Die Energie wird an das Heizungssystem abgegeben. Luft, Sole oder Wasser wird dem Verdampfer zugeführt, wo die Energie auf das Kältemittel der Wärmepumpe übertragen wird. Dabei geht das Medium in den dampfförmigen Zustand über. Im Verdichter wird das Kältemittel komprimiert und dadurch erhitzt. Im Kondensator gibt das Kältemittel schliesslich seine Wärme an den Wasserkreislauf des Heizsystems ab. Damit wird das immer noch unter Druck stehende Kältemittel wieder verflüssigt. Am Expansionsventil wird dann der Druck abgebaut und der ganze Kreislauf beginnt von vorne.

Wärmepumpen Typen

Wärmequelle Luft:

Luft/Wasser Wärmepumpen gibt es heute für Aussen oder Innen Aufstellung. Sie werden meist als monovalente Heizsysteme betrieben. Extrem kalte und lange Kälteeinbrüche werden durch ein elektrisches Heizelement wenn nötig zusätzlich überbrückt.

 

Wärmequelle Erde:

Sole/Wasser Wärmepumpen nutzen die im Erdreich gespeicherte Energie mit einer oder mehreren vertikalen Erdsonden.

 

Wärmequelle Wasser:

Wasser/Wasser Wärmepumpen nutzen das Grundwasser oder Flüsse bzw. Seen als Energiequellen.